all 'mein' tun bewegt sich in einem fort auf einen einzigen punkt hin – die verwirklichung dessen, was in diesem ewig gegenwärtigen und einzigartigen augenblick gerade zu geschehen hat. wenn es so etwas wie macht gibt, dann liegt sie in der präsenz, augenblicklich eingestimmt zu sein auf das, was gerade geschieht und angemessen auf die sich andauernd wandelnden anforderungen einzustellen.
Posts
- Link abrufen
- X
- Andere Apps
verrückt: mein leben lang habe ich mein tun kategorisiert in mehr oder weniger wertvoll – mit unangenehmen folgen. rasieren etwa, weil 'minderwertig' investierte zeit, war lästig und hatte schnell zu erfolgen, damit ich mehr zeit hatte für wertvolles. so habe ich mich durch werturteile von der ganzheit des lebens abgeschnürt ...
- Link abrufen
- X
- Andere Apps
der nächste schluck kaffee ist die ist die absolute verwirklichung deiner selbst ... (oder so ähnlich!) diesen satz habe ich einmal von karl renz gehört. nach solchen bemerkungen stellte sich manchmal grosse stille ein im raum, in der ich stunden hätte verweilen können, weil in ihr ein unermesslicher friede lag ...
- Link abrufen
- X
- Andere Apps
als ich aus meiner lebensgeschichte fiel (siehe vorgehenden post), begann der organismus spontan zur natürlichen ordnung zurückzufinden, während das verstandesmässige denken so etwas wie domestiziert, d.h. auf seine natürliche funktion zurückgesetzt wurde. das war wohl ein verlust: von allen grossartigen ideen zum wenigen, notwendig zu bedenkenden. es war jedoch vor allem eine erleichterung oder befreiung, fiel doch viel überflüssige, nutzlose denkerei von selbst weg. denken funktionierte endlich ökonomisch! ...